Partnergemeinde Léhon


Denkmal der Gemeindepartnerschaft auf dem Place d' Abstatt in Léhon (links) Wappen (rechts)..
Die Gemeinde Léhon hat derzeit ca. 3.700 Einwohner und liegt im Departement "Côte d`Armor" (Kfz. Kennzeichen "22") in der Bretagne. Das Dorf grenzt an die mittelalterliche Stadt Dinan an und liegt ca. 30 km südlich der "Korsarenstadt" St. Malo, am Ende der Rance-Bucht.Der alte Dorfkern von Léhon ,"Le Bourg" genannt, wird überragt von der Klosteranlage "St.Magloire" aus dem 12. Jahrhundert mit der riesigen Abteikirche. Diese Klosteranlage wurde anstelle eines bereits im 9. Jahrhundert gegründeten und 975 von den Normannen geplünderten Klosters erbaut.
Die Kirche selbst wurde im 13. Jahrhundert wiederaufgebaut und Ende des 19. Jahrunderts restauriert. Das Kirchenschiff besitzt Grabplatten der in der Bretagne bedeutenden Familie Beaumanoir und ein Weihwasserbecken aus dem 13. Jahrhundert, an dessen Rande sich früher die Schnitter die Sensen wetzten, in der Hoffnung auf eine gute Ernte.
Die Abteikirche des Klosters St. Magloire
Die riesige Rosette der Klosterkirche wurde 1945 beim Rückzug der deutschen Besetzer leider zerstört, als die historische Brücke von Léhon gesprengt wurde und Granitsplitter bis zur Kirche flogen.
Gut erhalten ist ebenfalls der viereckige Kreuzgang und das Klostergebäude. Dort ist auch ein kleines Museum eingerichtet, das die Geschichte Léhons und des Klosters zeigt. Das Refektorium, der älteste Saal des Klosters, ist gut renoviert und kann jetzt von der Gemeinde und der Bevölkerung für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Interessant ist auch der Dachstuhl des Hauptgebäudes, der in der Form eines umgekehrten Schiffskiels errichtet worden ist. Bei Ausgrabungen, bei denen auch viele junge Abstatter beteiligt waren, konnten Reste der alten Klosteranlage, eine Betkapelle und ein gedeckter Versorgungskanal zur tiefer liegenden Rance freigelegt werden. Rings um die Klosteranlage hat sich das Dorf Léhon entwickelt. In Sichtweite zur Klosteranlage stehen auf einem Berghügel 60 m über der Rance die Ruinen des "Chateau de Léhon". Diese Die Gemeinde Léhon hat derzeit ca. 3.700 Einwohner und liegt im Departement "Cote d`Armor" (Kfz. Kennzeichen "22") in der Bretagne. Das Dorf grenzt an die mittelalterliche Stadt Dinan an und liegt ca. 30 km südlich der "Korsarenstadt" St. Malo, am Ende der Rance-Bucht. Der alte Dorfkern von Léhon ,"Le Bourg" genannt, wird überragt von der Klosteranlage "St.Magloire" aus dem 12. Jahrhundert mit der riesigen Abteikirche. Diese Klosteranlage wurde anstelle eines bereits im 9. Jahrhundert gegründeten und 975 von den Normannen geplünderten Klosters erbaut. Die Kirche selbst wurde im 13. Jahrhundert wiederaufgebaut und Ende des 19. Jahrunderts restauriert. Das Kirchenschiff besitzt Grabplatten der in der Bretagne bedeutenden Familie Beaumanoir und ein Weihwasserbecken aus dem 13. Jahrhundert, an dessen Rande sich früher die Schnitter die Sensen wetzten, in der Hoffnung auf eine gute Ernte.
Blick auf die Klosteranlage St. Magloire
Die riesige Rosette der Klosterkirche wurde 1945 beim Rückzug der deutschen Besetzer leider zerstört, als die historische Brücke von Léhon gesprengt wurde und Granitsplitter bis zur Kirche flogen. Gut erhalten ist ebenfalls der viereckige Kreuzgang und das Klostergebäude. Dort ist auch ein kleines Museum eingerichtet, das die Geschichte Léhons und des Klosters zeigt. Das Refektorium, der älteste Saal des Klosters, ist gut renoviert und kann jetzt von der Gemeinde und der Bevölkerung für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Interessant ist auch der Dachstuhl des Hauptgebäudes, der in der Form eines umgekehrten Schiffskiels errichtet worden ist. Bei Ausgrabungen, bei denen auch viele junge Abstatter beteiligt waren, konnten Reste der alten Klosteranlage, eine Betkapelle und ein gedeckter Versorgungskanal zur tiefer liegenden Rance freigelegt werden. Rings um die Klosteranlage hat sich das Dorf Léhon entwickelt. In Sichtweite zur Klosteranlage stehen auf einem Berghügel 60 m über der Rance die Ruinen des "Château de Léhon". Diese Burganlage aus dem 11. Jahrhundert hatte eine wechselhafte Geschichte und war zwischen Bretonen, Franzosen und Engländern heftig umkämpft. Die strategisch günstige Lage am Flüßchen Rance, die lange die einzige Überquerungsmöglichkeit weit und breit war, war der Grund dieser Kampfhandlungen.
Im den letzten Jahrhunderten zerfiel die Burganlage immer mehr. Die Mauern wurden abgerissen und die Steine zum Hausbau im Dorf verwendet. Zur Zeit versucht man die noch vorhandenen Mauern zu renovieren und die noch erhaltenen Türme zur stabilisieren, so daß ein weiterer Verfall verhindert wird.
Immer noch bleibt die herrliche Rundsicht vom Burgberg "St. Joseph", von wo aus man das Rancetal, die Befestigungsmauern und Türme der Stadt Dinan und auch unsere Partnergemeinde Léhon bestens bewundern kann.
Auch sonst hat das heutige Léhon einiges zu bieten: moderne Wohnsiedlungen, Einkaufszentrum, Freibad, Krankenhäuser und die herrliche Umgebung (20 km zur Küste, 45 km zum Mont St. Michel, 25 km zum Seebad Dinard). Gesunde, jodhaltige Luft, interessantes Speisenangebot, prunkvolle Feste und vor allem nette Gastgeber runden das Ganze ab.